
Am 25. November 2009 wurden von der Arbeitsgemeinschaft Zeeb und Reich die neuen und überarbeiteten Pläne zur Umgestaltung des Stadtteilzentrums mit Ernst-Reuter-Platz im Salvator-Gemeindehaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Rund 50 interessierte Giebler Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung von Stadtverwaltung und Stadtteilmanagement und informierten sich zum aktuellen Planungsstand. Ebenfalls anwesend waren Bezirksvorsteherin Ulrike Zich, zahlreiche Vertreter der Stadtverwaltung und mehrere Bezirksbeiräte aus Weilimdorf.
Die Entwürfe berücksichtigen die Interessen der Geschäftsleute (mehr Parkplätze), Senioren (mehr Sitzbänke, wenig Barrieren), Familien mit Kindern sowie Jugendlichen (verschiedene Spiel- und Freizeitelemente).
Zum Abschluss der Veranstaltung holte das Stadtteilmanagement ein Meinungsbild der anwesenden Bürgerinnen und Bürger per Handzeichen ein. Die überwiegende Mehrheit befürwortet die Variante, welche insgesamt 17 zusätzliche Parkplätze und den Erhalt von 2 wertvollen Bäumen an der Engelbergstrasse vorsieht. Die Stadtverwaltung wird nun die nächsten Planungsschritte einleiten. Sobald eine abgestimmte Entwurfsplanung vorliegt, ist geplant eine Entscheidung in den politischen Gremien (Bezirksbeirat und Gemeinderat) herbei zu führen.
Mit einer so genannten Mehrfachbeauftragung von sechs Büros hatte das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung einen guten Entwurf für die Platzgestaltung gesucht. Das Architekturbüro Zeeb und der Landschaftsarchitekt Hubert Reich hatten dabei im Januar 2009 den ersten Platz belegt. Die Pläne wurden dann am 19. März 2009 den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert und zur Diskussion gestellt. Über den Sommer wurden die Änderungswünsche in die Planung eingearbeitet. Die Umgestaltung des Ernst-Reuter-Platzes ist das Leitprojekt im Rahmen der Stadterneuerung im Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“. Sie wird zu 60 Prozent von Bund und Land aus Fördermitteln finanziert.
Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier