Ein Weihnachtstraum: Der Weihnachtsbaum - Ein Gedicht für alle Giebler

Vor zweieinhalb Jahren fing alles an,
wir machten uns an die Verschönerung des Giebels heran.
Frei nach dem Motto "ran an den Speck"
eröffneten wir das Info-Eck.

Aufgabe war es, die Giebler zu fragen:
"Welchen Problemen sollen wir hier an der Kragen?"
Einige Wünsche nenne ich hier:
mehr Licht, mehr Ordnung, weniger "ich" und mehr "wir".

Wir fragten viel Leut, und ganz schnell war klar,
was der Herzenswunsch der Giebler war.
ein einfacher Wunsch ist's, man glaubt es kaum,
die Giebler wollten einen Weihnachtsbaum.

Im letzten Jahr dann, es war 2008,
haben wir uns erstmals drangemacht.
Aufwendig war es, doch es gelang,
aufzustellen eine Tann'.

Dies Jahr konnt' ich die Arbeit nicht übernehmen,
was tun? wo so viele sich nach einem Weihnachtsbaum sehen?
Gottseidank war die Gram schnell verwunden,
denn ein Organisator wurde gefunden.

Fritz Mutschler war's der die Arbeit übernahm,
er fing gleich an mit viel Tatendrang.
Viele Telefonate hat er geführt,
und sooo viele halfen mit, ich war ganz gerührt.

Die Familie Eich spendierte den Baum
und hat ihn auch gleich umgehaun.
Bauer Rentschler holte ihn mit dem Traktor ab,
brachte ihn hierher und ließ ihn herab.

Die Männer vom Tiefbauamt kamen auch noch dazu,
holten den Bagger und der Baum stand im Nu.
Der Schmuck und die Lichter, ich weiß es genau,
sind 'ne Leihgabe vom Weilimdorfer TSV.

Doch wie kriegt man den Schmuck an den Baum,
wer würd' sich auf so ne hohe Leiter trau'n?
Ne Hebebühne musste her,
Fr. Hummel-Ruscher sorgte dafür.

Fritz Mutschler montierte die Lichter mit Karacho,
von unten beraten durch Hr. Günthner und Franz Macho.
Dann kam noch vorbei der Hans Bragenitz
und sorgte bei den Kugeln für den richtigen Sitz.

Die Organisation lief reibungslos,
doch: wer zahlt die Kosten bloß?
s'ist nicht viel, ist nicht die Welt,
aber Geräte und Strom kosten leider etwas Geld.

Fr. Simons vom Postshop reagierte behende,
und unterstützte den Baum durch ne kleine Spende.
Ne tolle Aktion gibt es außerdem,
welche – das können Sie hier seh'n.

Es gibt Plätzchen zu kaufen, gleich hier am Stand,
den Bäckerinnen vom Frauenfrühstück herzlichen Dank!
Der Erlös wird verwendet – Sie ahnen es schon –
zur Deckung der Kosten für Geräte und Strom.

Auch den anderen Helfern möcht' ich Danke sagen,
weil sie etwas tun und nicht lange zagen.
Vor allem an Fritz ein Danke von allen,
der Baum wird uns noch lange gefallen.

Für mich stellt der Baum was Besonderes dar,
denn eines wird durch ihn offenbar:
man kann alles erreichen, jetzt und nun,
wenn sich nur viele zusammen tun!

Von Carolin Schork

Foto: Manfred Feurer